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Distributionsnetzwerke
Großhandel, Sekundärdistribution, mehrstufige Netzwerke und Logistikdienstleister für FMCG-Marken.
Grosshandelsdistribution
- Grosse Abnehmer erwarten eine Abwicklung auf EDI-Niveau, Massenspezifikationen, Vertragspreise, automatische Abrufpläne, während der Betrieb vielerorts noch per E-Mail läuft
- Kreditmanagement über Hunderte Konten verlangt Prüfung in Echtzeit beim Auftrag, nicht Überraschungen zum Monatsende
Sekundärdistribution
- Sekundärdistributionsdaten, also was der Distributor an den Handel verkauft, sind der blinde Fleck der meisten FMCG-Marken
- Aussendienstmitarbeitende der Distributoren führen mehrere Markenportfolios und bevorzugen naturgemäss die Marke, die stärker drückt, ohne dass der Markeninhaber das prüfen kann
Mehrstufige Distributionsnetze
- An jeder Stufengrenze geht Information verloren, und Marken sehen über ihren Masterdistributor hinaus weder die Subdistributoren noch den Handel
- Preiskonsistenz über die Stufen ist ausgesprochen schwer zu halten, und nicht freigegebene Rabatte auf unteren Stufen untergraben die Preissteuerung der Marke
Kontraktlogistik für FMCG-Marken
- Wer mehrere FMCG-Marken bedient, muss Bestände und Daten strikt zwischen ihnen trennen
- Markenkunden verlangen Echtzeitsicht auf ihren Bestand und ihre Auftragslage, die der Dienstleister liefern muss, ohne Daten anderer Kunden offenzulegen